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Automobilindustrie (Teil 2): Die deutsche Automobilindustrie in der Krise

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5/ Sek. I erhalten in diesen beiden Doppelstunden „Deutsche Automobilindustrie in der Krise“ Einblick in die global stark aufgefächerte Automobilproduktion von Skoda und arbeiten heraus, warum die deutsche Automobilproduktion in der Krise steckt.

Einbettung im Unterricht

Lernvoraussetzungen: Die Schülerinnen und Schüler sollten das Nachhaltigkeitsdreieck kennen und damit bestenfalls zuvor am Beispiel „Automobilindustrie (Teil 1) Wie wir uns in Deutschland bewegen“ gearbeitet haben.

Schritt eins (90-135 Minuten)

  • Um den Produktionsprozess eines Autos mit der innewohnenden Arbeitsteilung auf verschiedene Länder kennenzulernen, arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit der Klett Kopiervorlage „Automobilherstellung“: Als Einstieg zeigt die Lehrkraft die Abbildung oben vergrößert. Danach wird gemeinsam überlegt, welche Schritte notwendig sind, um ein Auto zu fertigen. In Einzelarbeit füllen die Schülerinnen und Schüler dann den Lückentext aus. Die notwendigen Wörter schreibt die Lehrkraft bei Bedarf an die Tafel. Bei diesem Arbeitsschritt wird deutlich,  dass viele Aufgaben erledigt werden müssen, damit ein Auto entsteht.
  • Im darauffolgenden Schritt der Einheit (Erarbeitung) werden die Automobilwerke und Herkunftsorte der Rohstoffe auf der Karte (Seite 3 des AB) eingetragen. Dies fördert die Fähigkeit, mit dem Atlas zu arbeiten und die Kompetenz „räumliche Orientierung“. Als Hilfestellung bei der Erstellung der Karte sollte die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern klären, wie die Legende/Farbgebung der Karte strukturiert werden muss, damit deutlich werden kann, woher die Rohstoffe für Skoda stammen und wo gefertigt wird. Schnell werden derartige Karten sonst unübersichtlich. Ebenso muss vor der Bearbeitung eine passende Karte im Haackatlas gemeinsam gesucht werden.
  • Es bietet sich an, dass die durch diese Aufgabe erworbene Kenntnis der Lage der Staaten in einer Lernerfolgskontrolle abgefragt wird. Beispielsweise könnten zehn Staaten aus der Auswahl in der kommenden Stunde abgefragt werden. Dann ggf. ohne Atlas. Deutlich wird bei diesem Arbeitsschritt, dass viele Regionen an der Erstellung eines Autos beteiligt sind.
  • Ergebnissicherung: Die erstellten Karten können von den Lernenden in einem Marktplatzrundgang betrachtet und evtl. bewertet werden (Material: Zielscheibe Karte Skoda). So werden die Produkte wertgeschätzt und im Anschluss kann eine Korrektur erfolgen.

Schritt zwei (90-135 Minuten)

  • Einstieg: Zentral ist für diesen Arbeitsschritt, dass Sie die Seiten 25-26 aus der Praxis Geographie 3/2025 besitzen, um diese Arbeitsphase durchführen zu können. Jetzt wird die Situation der deutschen Automobilindustrie analysiert. Die notwendigen Materialien sind vielfältig und für eine 5. Klasse anspruchsvoll. Die Lehrkraft sollte vorher mit den Lernenden klären, wie man zu einem Urteil der Nachhaltigkeit kommt. Da die Kinder aus dem Vorunterricht das Nachhaltigkeitsdreieck kennen und mit dem Ausfüllen der Tabelle erprobt sind, gelingt die Arbeit mit dem Text, wenn dieser auf die Klasse aufgeteilt wird und die Präsentationen der Teilergebnisse im Plenum erfolgen.
  • Erarbeitung und Ergebnis 1: Entsprechend der Aufgabenstellungen des Klett Arbeitsblattes „Stand der Automobilindustrie“ arbeiten Kleingruppen die Argumente aus den Teiltexten heraus. Sie notieren diese mit Zeilenangabe in der Tabelle und präsentieren die Ergebnisse vor dem Plenum. Nach jeder Teilpräsentation notiert die Klasse die von der Lehrkraft ggf. überarbeiteten Argumente an richtiger Stelle neben den entsprechenden Dreiecksseiten.
  • Erarbeitung und Ergebnis 2: Wieder in der Gruppe urteilen die Kinder, wie es um die Automobilindustrie steht. Die von ihnen skizzierten Dreiecksergebnisse und den passenden Text dazu stellen eine oder zwei Gruppen wiederum vor dem Plenum vor. Die Urteilsphase könnte auch gut in Einzelarbeit erfolgen.
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Über den Autor

Daniel Bewernick-Green

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