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Debatte des Monats (12/24): Können UN-Klimagipfel (noch) etwas bewirken?

Im November ist die 29. Weltklimakonferenz COP29 in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mit einem mageren, mühsam errungenem Beschluss zu Ende gegangen. Auch vorherige Klimagipfel blieben hinter den Erwartungen zurück. Deshalb stellt sich die Frage, ob sich der enorme Aufwand der UN-Klimakonferenzen noch lohnt und welche Alternativen es geben könnte.

Jährlich erreichen die CO2-Emissionen neue Rekordwerte. Und Jahr für Jahr können sich die Vertreterinnen und Vertreter der 200 teilnehmenden Staaten nicht darauf einigen, dem Klimawandel entschlossen und mit wirksamen Mitteln entgegenzutreten. Stattdessen bleibt es bei Absichtserklärungen zur Reduktion der Treibhausgase und mühsam erkämpften Kompromissen zur Anpassung an die bereits überall spürbaren Auswirkungen der Erderwärmung. Besonders ärmere Staaten benötigen finanzielle Unterstützung.

Klimagipfel: wichtiges Forum oder reines Medienspektakel?

Welche Erfolge gibt es beim Klimaschutz? Rechtfertigen sie das Weiter-so bei den Klimakonferenzen? Kann es Alternativen zu den riesigen und aufwendigen Klimagipfeln geben, zum Beispiel durch eine „Kooperation der Willigen“? Eine spannende Debatte, die uns alle angeht.

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Über die Autorin

Kathrin Liersch

Redakteurin Abteilung Gesellschaftswissenschaften beim Ernst Klett Verlag in Leipzig

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