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Debatte des Monats (09/25): Ist ein Handyverbot an Schulen sinnvoll?

Frankreich, die Niederlande, Italien und Australien machen es vor. Einige Bundesländer wie Brandenburg, Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen ziehen nach und haben zum Schuljahresbeginn Handyverbote eingeführt, vor allem an Grundschulen. Die Debatte ist neu entbrannt und betrifft eure Schülerinnen und Schüler unmittelbar.

In Bayern gibt es bereits strenge Regelungen. An Grundschulen ist die private Handynutzung verboten, für weiterführende Schulen bestehen Ausnahmen. Schülerinnen und Schüler sollen sich auf dem Pausenhof unterhalten, statt zu chatten. Im Unterricht müssen sie pädagogisch begleitet werden, wenn das Handy genutzt werden soll.

Befürworter eines Handyverbots argumentieren damit, dass gerade jüngere Lerngruppen aktiv vor den Gefahren einer übersteigerten Handynutzung, v.a. Depressionen und Abhängigkeit im Zusammenhang von Social Media, geschützt werden müssen.

Sie fühlen sich auch durch die Ankündigung des Internetkonzerns Meta, Faktenchecks abschaffen zu wollen, bestärkt. Falschnachrichten hätten so leichteres Spiel.

Kritiker sprechen sich gegen ein pauschales und unzeitgemäßes Verbot aus. Wo sonst als in der Schule könne der richtige Ort sein, einen verantwortungsvollen und maßvollen Umgang mit dem Smartphone zu erlernen?

Verschiedene Positionen zum Handyverbot an Schulen

Mit unserem Methoden-Arbeitsblatt setzen sich eure Schülerinnen und Schüler aktiv mit verschiedenen Positionen auseinander und erstellen ein eigenes Thesenbild. Wir laden euch ein, die Lernenden in die „Debatte des Monats“ um ein Handyverbot an Schulen einzubeziehen und vielleicht sogar an den Regeln für eure Schule mitwirken zu lassen.

Und hier geht’s direkt zum Medienspiegel auf Buzzard.org.

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Über die Autorin

Kathrin Liersch

Redakteurin Abteilung Gesellschaftswissenschaften beim Ernst Klett Verlag in Leipzig

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