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Debatte des Monats (01/26): Sollte Jugendlichen der Zugang zu Alkohol erschwert werden?

Nach den konsumreichen Tagen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel bietet es sich an, nach dem Vorbild der Finnen und der Briten trocken durch den Januar zu kommen („Dry January“).
Doch die schädlichen Folgen des Alkoholkonsums wirken immer, und zwar ab dem ersten Schluck – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, da sich ihr Körper noch entwickelt. Die Debatte ist daher stets aktuell: Sollte der Umgang mit Alkohol bei Jugendlichen stärker reguliert werden?

Deutschland: Hochkonsumland

Die Menschen in Deutschland trinken durchschnittlich ab einem Alter von 15 Jahren 10,7 Liter Alkohol pro Jahr. Zwar findet das Rauschtrinken seltener statt als noch vor 20 Jahren. Alkoholkonsum ist jedoch nach wie vor weit verbreitet und gilt darüber hinaus als selbstverständlich, z. B. das Bier zum Feierabend oder der Wein zum Abendessen.

Schädliche Folgen

Dabei sind die gesundheitsschädigenden Folgen allseits bekannt: Rund 200 Krankheiten, darunter einige Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Leberschäden, stehen in Verbindung mit dem Alkoholkonsum. Hinzu kommen Unfallrisiken und Suchtgefahren. Und je früher Jugendliche Alkohol trinken, desto größer sind die gesundheitlichen Gefahren, denn ihr Körper entwickelt sich noch und reagiert daher besonders empfindlich auf das Zellgift.

Doch was sagen Jugendliche zu möglichen Einschränkungen?

Wie können Jugendliche einen vernünftigen Umgang mit Alkohol lernen, z. B. in Begleitung ihrer Eltern? Würden Verbote dazu führen, dass sie heimlich trinken? Befragt eure Schülerinnen und Schüler und setzt euch mit den verschiedenen Argumenten auseinander. Formuliert gemeinsam ein Ergebnis. Die Debatte des Monats und unser Arbeitsblatt unterstützen euch dabei.

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Über die Autorin

Kathrin Liersch

Redakteurin Abteilung Gesellschaftswissenschaften beim Ernst Klett Verlag in Leipzig

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