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Debatte des Monats (03/25): Zeit für eine gemeinsame europäische Verteidigung?

Die USA sind seit der Wiederwahl Donalds Trumps ins Weiße Haus in Sicherheitsfragen kein zuverlässiger transatlantischer Partner mehr. Nun steht Europa vor der Herausforderung, stärker für die eigene Verteidigung sorgen zu müssen. Doch es gibt gewaltige Hürden. Die „Debatte des Monats“ knüpft an den aktuellen politischen Diskurs an.

Europäische Armeen wurden jahrzehntelang unterfinanziert. In zahlreichen Fähigkeitsbereichen der Verteidigung, wie der militärischen Aufklärung oder bei der Raketenabwehr, haben sich die EU-Staaten seit Langem weitgehend auf die USA verlassen. Die erhebliche (Wieder-)Aufrüstung in Europa ist seit Anfang 2025 politisch beschlossene Sache. Doch sie kostet Milliarden von Euro und es stellen sich auch praktische Fragen:

  • Wie schnell kann Europa überhaupt selbstständig verteidigungsfähig sein?
  • Brauchen wir eine europäische Armee oder genügt eine stärkere Zusammenarbeit von einigen oder gar allen 27 nationalen Armeen?
  • Lässt sich ein (autokratischer) Aggressor mit Rüstung überhaupt wirkungsvoll abschrecken?

Es stellen sich also grundlegende, politische, finanzielle und teilweise existenzielle Fragen.

Wir haben für euch Rollenkarten für eine Talkshow vorbereitet, mit deren Hilfe eure Schülerinnen und Schüler in dieses schwierige Thema einsteigen und mitdiskutieren können. Eine spannende Debatte, die uns alle betrifft!

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Über die Autorin

Kathrin Liersch

Redakteurin Abteilung Gesellschaftswissenschaften beim Ernst Klett Verlag in Leipzig

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