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Debatte des Monats (10/25): Wird es in Deutschland nach dem „Herbst der Reformen“ rauer zugehen?

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den „Herbst der Reformen“ eingeleitet, um eine Modernisierung des Staates zu bewirken und die Wirtschaft anzukurbeln. Dafür sieht die Union vor allem Kürzungen sozialstaatlicher Leistungen als Mittel zum Ziel, der Koalitionspartner SPD stellt sich dagegen. Eine spannende Debatte, die jeden von uns betrifft.

Hohe Kosten und demografischer Wandel

Fest steht: Die Kosten für Sozialleistungen wie Renten, Pflege, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung steigen in Deutschland kontinuierlich. Durch den demografischen Wandel ändert sich der Altersaufbau der Gesellschaft: Die Lebenserwartung steigt, doch die Geburtenrate stagniert bei etwa 1,4 Kindern je Frau. Somit stehen z. B. bei der Rente (seit 2009) jedem Beitragszahler etwa zwei Rentnerinnen und Rentner gegenüber.

Modernisierung und Wirtschaft ankurbeln

Gleichzeitig schrumpft die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit steigt. Unternehmen, aber auch der Staat stehen unter Modernisierungsdruck, doch es fehlen die Einnahmen.

Somit stellt sich die Frage: Muss für den „Herbst der Reformen“ der Sozialstaat beschnitten werden?

Grafik zu sozialstaatlichen Leistungen und mögliche Kürzungen

Mit unserem Methoden-Arbeitsblatt setzen sich eure Schülerinnen und Schüler aktiv mit gegensätzlichen Positionen des Zielkonflikts auseinander, formulieren ihren eigenen Standpunkt und finden Kompromisse.

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Über die Autorin

Kathrin Liersch

Redakteurin Abteilung Gesellschaftswissenschaften beim Ernst Klett Verlag in Leipzig

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