Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen im Herbst 2024 beschäftigt die deutschen Medien insbesondere der Triumph der AfD: In Thüringen ist die AfD mit 32,8 Prozent stärkste Kraft ; in Sachsen lag sie mit 30,6 Prozent nur knapp hinter der CDU. Auch auffallend viele junge Menschen haben die AfD gewählt. Ein guter Anlass, das Thema als „Debatte des Monats“ im Unterricht zu behandeln.
Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen hatten alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. In beiden Ländern gilt sie laut Verfassungsschutz als rechtsextrem. Das führt aufgrund der Kräfteverhältnisse in den beiden Landtagen aber zu schwierigen Regierungsbildungen und zu Gesprächen zwischen Parteien, deren Positionen in vielen Politikfeldern weiter auseinander liegen, z.B. bei CDU und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).
(Un-)Demokratische Brandmauer?
Die AfD fordert angesichts der Wahlergebnisse dagegen ein, an der Regierungsbildung beteiligt zu werden. AfD-Chefin Alice Weidel sagte im ARD-Morgenmagazin, Sie glaube nicht, dass sich die „undemokratische Brandmauer“ durchhalten lasse. So stellt sich die Frage für die „Debatte des Monats“: Soll und kann die Brandmauer zur AfD weiter bestehen?


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