Der Film „Slumdog Millionaire“ ist noch heute (der Film erschien im Jahr 2008) eine inspirierende und bewegende Geschichte über den Waisenjungen Jamal Malik, der in den Slums von Mumbai aufwächst und an einer indischen Ausgabe der Fernsehshow „Wer wird Millionär?“ teilnimmt. Der Film behandelt wichtige Themen wie Armut, soziale Ungleichheit, Korruption und Menschenrechte. Er ist damit ein ungewöhnlicher und motivierender Zugang zum komplexen Thema Entwicklungsländer im Unterricht. Unser Medientipp: „Slumdog Millionaire“ bietet euch einen Ansatz für die Behandlung dieser Themen im Unterricht.
Medientipp: „Slumdog Millionaire“ – Einbettung im Unterricht
Eine Möglichkeit, den Film im Erdkundeunterricht einzusetzen, besteht darin, ihn als Ausgangspunkt (oder Abschluss) zu nutzen, um für Indien und andere Entwicklungs- und Schwellenländer relevante Themen zu behandeln bzw. zu vertiefen. Solche Themen könnten sein:
- die Bedeutung von Marginalsiedlungen am Beispiel Mumbai untersuchen;
- die verschiedenen Landschaften, Klimazonen und Ökosysteme Indiens beschreiben;
- die verschiedenen religiösen und sprachlichen Gruppen, die in Indien leben, kennenlernen;
- die Auswirkungen von Armut und sozialer Ungleichheit auf die Gesellschaft in Indien sowie anderen Entwicklungs- und Schwellenländern untersuchen.
Wichtig in dem Zusammenhang ist es jedoch, den Film nicht als Dokumentation zu sehen, sondern auch einen Blick auf die besondere filmische Machart zu richten und z.B. auch die kritische Sicht auf den Film in Indien selbst zu thematisieren.








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