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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Teil 3/3): Nachgehakt – spannende Recherchen mithilfe digitaler Sammlungen

Im dritten und letzten Beitrag unserer Serie zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten stellen wir ein weiteres Projekt vor, das von drei Oberstufenschülern erarbeitet wurde. Darin machten die drei Schüler deutlich, warum ein genauer historischer Blick auch in der eigenen Nachbarschaft zu wichtigen Erkenntnissen führen kann.

Genau hingeschaut

In ihrem Beitrag „Reichen 109 Wörter zur Aufarbeitung der eigenen NS-Geschichte?“ befassten sich die Karlsruher Schüler Jeremias Loghis, Paul Mai und Elias Vollmer mit der Geschichte des Mieter- und Bauvereins Karlsruhe. Sie setzten sich mit der ausgebliebenen Aufarbeitung der NS-Zeit auseinander. Nach einer anfänglichen Beschäftigung mit dem Mieterverein zwischen 1933 und 1945 war den Schülern klar: Da ist etwas. Etwas, das sich nicht mit den 109 Wörtern abspeisen lässt, die auf der Website des Vereins zu dem Thema zu finden sind.

Einen Einblick in das Projekt erhaltet ihr hier:

Mit dabei aus Tradition

Tutor Dr. Tobias Markowitsch, Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte, sieht seine Schützlinge in der Tradition ihrer Schule: Seit 40 Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des Bismarck-Gymnasiums in Karlsruhe an der Ausschreibung teil. Die Ergebnisse der Recherchen werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dienen somit der Allgemeinheit, da sich an den Ergebnissen orientiert werden kann. Markowitsch hebt besonders die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden hervor, die man als betreuende Lehrkraft bei einem solchen Projekt beobachten und unterstützen kann. Hier ist das Interview mit Dr. Tobias Markowitsch zu sehen:

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Medienkompetent in Euer Projekt starten – mit dem Material von Klett

Die Schüler erschlossen sich das Archiv des Mieter- und Bauvereins selbst, da es keinen professionellen Archivar bzw. keine professionelle Archivarin gab. Wer mit seiner Klasse selbst tätig werden möchte, kann jedoch auch auf bereits erschlossene Dokumente und Sammlungen zurückgreifen. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an digitalen Sammlungen im Internet. Der Klett-Autor Lars-Steffen Meier hat sich damit in einem GeWi-Blog-Artikel befasst. Hier geht es zum Beitrag:

Und hier haben wir etwas für euch, um euch für etwaige Projekte die methodische Arbeit zu erleichtern. Hier erhaltet ihr unser Erklärvideo zum Thema digitale Sammlungen kostenfrei zum Ansehen und Arbeiten:

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Über den Autor

Jan Müller

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