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Gemeinschaft fördern mit der Bingo-Gruppen-Challenge

Ihr übernehmt zum Schuljahresbeginn eine neue Lerngruppe? Dann probiert doch einmal unsere Bingo-Gruppen-Challenge aus! Diese unkonventionelle Methode könnt ihr fächerübergreifend einsetzen, um das Gemeinschaftsgefühl einfach und schnell zu stärken – auch perfekt als Kennenlernspiel für neue Klassen!

Themen wie Gemeinschaft, gesellschaftlicher Zusammenhalt und soziale Rollen sind wichtige Inhalte im Unterricht in Politik, Gemeinschaftskunde oder Gesellschaftslehre. Die Bingo-Gruppen-Challenge bietet euch hierfür einen niedrigschwelligen, motivierenden Zugang.

Auf die Plätze, fertig, los!

Spielregeln für die Bingo-Gruppen-Challenge

  • Bildet Gruppen aus mindestens je vier Lernenden. Tipp: Die Gruppen möglichst bunt mischen, umso mehr Aha-Erlebnisse wird es geben!
  • Jede Gruppe erhält eine Bingo-Vorlage.
  • Alle Gruppen haben nun 5-10 Minuten Zeit, so viele Bingos (Übereinstimmungen in vier waagerechten, senkrechten oder diagonalen Feldern) wie möglich zu erhalten. Die Ergebnisse können direkt in die Bingo-Felder eingetragen werden.
  • Wer die meisten Bingos als Gruppe gefunden hat, hat die Challenge gewonnen.

Download Kopiervorlage Gruppen-Bingo

Varianten des Gruppen-Bingo

  • Diese Methode funktioniert auch hervorragend digital. Dazu einfach je nach Gruppenanzahl in eurem bevorzugten Videokonferenztool mehrere Breakout-Räume erstellen, Timer stellen und die Lernenden zuordnen.
  • Die Bingo-Vorlage kann natürlich noch angepasst werden, z. B. konkreter an eure Lerngruppe oder an das jeweilige Fach. Beispiel Geographie: Füllt die Bingo-Felder mit Themen wie „Eine Hauptstadt (Land oder Bundesland), die alle schon mal besucht haben“ oder „Ein Gebirge, in dem alle schon mal gewandert sind“.

Mehrwert gewünscht? Gemeinschaftsgefühl!

Zwar geht es bei jeder Challenge auch ums Gewinnen – doch bei dieser Methode ist das Erleben von Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschieden, natürlich viel bedeutsamer. Daher empfiehlt es sich, die Methode im Plenum gemeinsam zu reflektieren:

  • Welche Gemeinsamkeiten haben überrascht – und warum?
  • In welchem Feld gab es die größten Unterschiede?
  • Müssen wir alle gleich „ticken“, um uns als Gruppe gut zu verstehen?
  • Oder sind es sogar die Unterschiede, die uns als Menschen als Teil einer Gruppe ausmachen?

Im Fachunterricht passt die Methode gut als Einstieg in eine Unterrichtsreihe zum Inhaltsfeld Gemeinschaft/Gesellschaft, aber auch zum Thema Identität/Selbstdarstellung und soziale Rollen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Über die Autorin

Verena Schampaul

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